Vorschau


Wir proben


Ein Sommernachtstraum

von William Shakespeare

siehe www.utopia-theater.at


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INHALT

Theseus hat die Amazonen besiegt und Hippolyta, die Tochter der Amazonenkönigin entführt.

In seinem Palast in Athen werden die Hochzeitsfeierlichkeiten vorbereitet. Schnell wird aber klar, 

dass Hippolyta von dieser Ehe gar nicht so begeistert ist, sich aber dem Sieger fügen muss. 

Kurz vor Hochzeit träumt Theseus in der Hitze der griechischen Nächte einen wilden, wirren und erotischen Traum: 

er gefällt sich zwar in der Rolle des Elfenkönigs Oberon, muss sich aber gegen den Widerstand der Elfenkönigin Titania durchsetzen. Nicht zufällig sieht er im Traum seine künftige Ehefrau Hippolyta in Gestalt der Elfenkönigin Titania. 

Mit einer Zauberblume, durch deren Saft sich Titania in einen Esel verwandelten Handwerker verliebt, 

will er als Oberon die Elfenkönigin gefügig machen, damit sie ihm das Pflegekind aus Indien zur Ausbildung überlässt. 

Letztlich aber befreit er sie aus Mitgefühl aus ihrer misslichen Lage, ohne sein Ziel erreicht zu haben. 

Dass er, Theseus, darüber hinaus auch noch verworrene erotische Liebesgeschichten von jungen Paaren träumt,

 in die er mit Hilfe seines Gehilfen Puck nur mühsam ordnend eingreifen kann, beweist, 

dass er weder in Wirklichkeit als Feldherr Theseus noch in seiner „Traumrolle“ des Oberon Herr der Lage ist. 

Traum und Wirklichkeit verschwimmen, Zu guter Letzt findet die Hochzeit von Theseus und Hippolyta wohl statt, 

aber die scheinbare Vormachtstellung der Männerwelt ist gewaltig in Wanken geraten.

 

Wir präsentieren eine eigene, kindergerechte Bühnenfassung

die sowohl junge als auch junggebliebene Menschen ansprechen soll.

 Für Kinder ist unsere Aufführung ein zauberhaftes Märchen über Liebe und Eifersucht, Gefühle 

und Sehnsüchte voller turbulenter Action mit einer lustigen Identifikationsfigur: dem Kobold Puck. 

Für Erwachsene ist es eine Geschichte über Liebe, Macht und Emanzipation der Frauen 

in einer vermeintlich unverwüstlichen Männerwelt. 

Eine Geschichte über Besitzansprüche, Eroberungsgehabe und seltsamen, erotischen Männerphantasien. 

Und es ist eine Geschichte über das Recht auf Selbstbestimmung von Frauen.

 

 

Wir wollen auf diesem Weg jungen Menschen zeigen, dass Klassische Literatur spannende Geschichten erzählt, 

die auch heute noch aktuelle, weil ewig menschliche, Themen und Inhalte ansprechen. 

Um allen den Zugang zur Handlung zu erleichtern, spielen wir eine Prosafassung im Blankvers ohne romantisierende Reime. 

In unserer Spielvorlage

 orientieren wir uns inhaltlich ganz nah an Shakespeares Original 

und versuchen einen Brückenschlag zu einer heutigen (Umgangs-) Sprache.



 

Es spielen:

Theseus & Oberon & Squenz                      Paul WIBORNY

Hippolyta & Titania                                      Andrea NITSCHE

Efeus & Zettel                                              Andreas SEIDL

Puck & Hermia                                             Stefanie ELIAS                       

Helena  & Schlucker                                     Elke C. PODHRADSKY

Lysander  & Flaut                                         Alduin GAZQUEZ

Demetrius & Schnock                                  Christoph-Lukas HAGENAUER

Bühne                                                          Erwin BAIL

Kostüme                                                      Petra TEUFELSBAUER

Regie                                                           Peter W. HOCHEGGER

Koordination/Organisation                         Peter W. HOCHEGGER

 

Spieldauer ca. 80 Min/ keine Pause


 

 

     Gazquez                         Elias                       Podhradsky                   Hagenauer



                                                                        Wiborny                 Nitsche                        Seidl  

 

William Shakespeare




am 23. April 1564 in Stratford –upon-Avon geboren. 

Er war Schauspieler, Theaterleiter und einer der wichtigsten, erfolgreichsten Dramatiker aller Zeiten.

Er starb am 23. April 1616 in Stratford –upon-Avon.