Rückblick



KULTURSZENE KOTTINGBRUNN

Reinhard Steiner, Tina Haller, Maria Mucha, Robert Vollmer, Stefan Reil. Joanna Lissai 
cunningham / salzmann, I love you because..., kottingbrunn 2016 (c) barbara pálffy


I LOVE YOU BECAUSE

Ich liebe dich, weil...

 

Musik von Joshua Salzmann

Buch und Liedtexte von Ryan Cunningham

Deutsche Fassung von Tobias Weis & Christoph Drewitz


Austin         Stefan REIL

               Jeff          Reinhard STEINER

      Marcy          Joanna LISSAI

      Diana         Maria MUCHA

  NYC Mann           Robert VOLLMER

NYC Frau           Tina HALLER


Musikalische Leitung       Helmut STROBL

                       Klavier       Andreas BRENCIC

                     Reeds       Helmut STROBL

                           Schlagzeug     Alexander KUEHMAYER

                                  Bass      Florian SCHAFELLNER

 

Bühne                           Peter W. HOCHEGGER/

                                          KulturSzene Kottingbrunn        

Kostüme                        Sophie LENGLACHNER

Fotos: Barbara Palffy und Gerhard Mally


Maria Mucha, Reinhard SteinerReinhard Steiner, Maria Mucha, Stefan Reil, Joanna Lissai, Tina Haller, Robert VollmerStefan Reil, Joanna Lissai

        

 Inhalt:

Samstag Abend in New York City.

Austin Bennet, ein junger Grußkarten-Poet will sich mit seiner langjährigen Freundin Catherine ins Nachtleben stürzen. 

Da ertappt er sie mit einem anderen Mann im Bett. Für ihn bricht auf einen Schlag die Welt zusammen. –

Sein Bruder Jeff redet ihm zu, Catherine zu vergessen und seine neu gewonnene Freiheit zu genießen. 

Jeff kutschiert mit seiner Fahrrad-Rikscha Touristen durch New York und ist daher auch überaus kontaktfreudig. 

Seine Beziehungen zu Frauen sind eher lose und von kurzer Dauer.

Marcy Fitzwilliams ist eine junge, flotte Fotografin. Sie hat sich erst neulich von ihrem Freund getrennt. 

Sie ist sich aber nicht sicher, ob sie die richtige Entscheidung getroffen hat. 

Plötzlich hat sie das Gefühl, dass ihr die Zeit davonläuft und sie den Traummann, der schon irgendwo auf sie wartet, verpassen könnte.

Ihre Freundin Diana Bingley, eine penible Versicherungsmathematikerin, hat ihre sich selbst auferlegte Auszeit schon hinter sich und ist bereit, 

sich auf eine neue Beziehung einzulassen. Vorausgesetzt der Richtige kommt.

Diana und Jeff haben einander über Internet-Dating kennengelernt.

So kommt es zum ersten Zusammentreffen der vier Singles in einer Bar.

Diana, die für eine Partnerschaft bereit ist und prüft, ob Jeff ihren Erwartungen puncto Niveau entspricht.

Jeff, der lockere Beziehungen bevorzugt und von Dianas Selbstbewusstsein fasziniert ist.

Marcy, der von ihrer Freundin Diana eine Auszeit auferlegt wurde - und die sich daher auf nicht mehr als einen Flirt mit Austin einlassen will.

Austin, der seiner Verflossenen nachtrauert, sie auch zurückgewinnen will und daher Marcy kaum wahrnimmt.

Wie diese erste Begegnung und die Annäherung der vier jungen Leute verläuft?

Was das Schicksal mit ihnen vorhat? Was das Quartett auf der Jagd nach Liebe und Glück so erlebt? Schauen Sie sich das an!

 

Joanna Lissai, Stefan Reil und im Hintergrund Maria Mucha, Reinhard SteinerMaria Mucha, Reinhard Steiner
cunningham / salzmann, I love you because..., kottingbrunn 2016 (c) barbara pálffy


I love you because (Ich liebe dich, weil...)

ist ein bezauberndes, entzückendes Musical über die unermüdliche Suche nach Liebe, Sex und Geborgenheit, 

über Annäherung, Hingabe und Abgrenzung.

Es erzählt von heimlichen Hoffnungen in und Erwartungen an Partnerschaften, 

von Projektion und Wirklichkeit in Liebesangelegenheiten und vom oft steinigen Weg bei der Partnerfindung.

Durch die spritzigen Szenen und pointiert witzigen Dialoge wird das immer und ewig aktuelle Thema Liebe variantenreich und durchaus 

überraschend in einer flotten und intelligenten Komödie neu aufgerollt.

Als Vorlage dient den Autoren das oft verfilmte Motiv aus STOLZ UND VORURTEIL von Jane Austen.

Austen beschreibt in ihrem Roman aus dem Jahr 1813 die untergeordnete gesellschaftliche Stellung der Frau 

im England des 19. Jahrhunderts und die damit verbundene Abhängigkeit von Männern. 

 

Im Gegensatz zu Jane Austen erzählt Cunningham die Handlung nicht aus der Sicht der Frau, sondern aus der Sicht des Mannes.

Die Charakterzüge bei Jane Austens Frauen und Männern werden hier dem jeweils anderen Geschlecht zugeordnet. 

Auf diese Weise wird einerseits der Tatsache Rechnung getragen, dass Frauen mittlerweile emanzipiert sind und eine andere Rolle in der 

Gesellschaft innehaben. Andererseits ergibt sich durch die Umkehrung der Charakterzüge eine neue Perspektive 

auf das Verhältnis zwischen Mann und Frau in unserer heutigen Gesellschaft.

Bei Ryan Cunningham stehen daher nicht in erster Linie die jungen Frauen im Mittelpunkt des Geschehens, sondern die jungen Männer. 

Sie sind es vor allem, die Verwirrungen und Krisen überwinden müssen. Sie müssen aus ihren eigenen Fehlern und ihrem Scheitern lernen. 

Nur so können sie einsichtig und schließlich beziehungsfähig werden. 

Eine Betrachtungsweise, die keineswegs neu, aber nach  „Sex and the City“ und ähnlichen Darstellungen längst fällig war.

 

Ryan Cunninghams Szenen und Dialoge und Joshua Salzmanns anspruchsvolle, flotte und ins Ohr gehende Musik – 

sie ergeben zusammen eine moderne und humorvolle musikalische Love Story.   

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen!

 

cunningham / salzmann, I love you because..., kottingbrunn 2016 (c) barbara pálffy

Ich liebe dich, weil...

Ja, warum eigentlich?

ICH LIEBE DICH ist wohl das Schönste, was man einem Menschen sagen kann. 

Die Glaubwürdigkeit und Wahrhaftigkeit der gefühlsbetonten Beteuerung können wohl nur die Beteiligten selbst ermessen.

Gleichzeitig können die drei Wörtchen recht banal sein.

Vielleicht fragt deshalb kaum jemand nach dem WARUM.

Ich liebe dich, weil.... tja, da ringt man schnell nach Worten.

Weil du so lieb lächelst. Weil du schöne Augen hast. Weil du... – nein, das wirkt zu oberflächlich.

Weil du so klug bist. Weil du witzig bist. Weil du...nein, das greift zu kurz.

Weil ich dich brauche. Weil ich ohne dich nicht leben kann. Weil ich ... au, das klingt irgendwie recht hilflos.

Möglicherweise scheuen sich deshalb so viele Menschen, diese schönen Zauberworte auszusprechen, 

während andere damit eher leichtfertig umgehen ohne sich ihrer Bedeutung bewusst zu sein.

Wie soll man auch Gefühle beschreiben oder erklären, ohne in leere, banale Floskeln zu verfallen?

Vielleicht ist es aber auch gar nicht wichtig, eine Begründung für unsere Empfindungen zu finden. 

Vielleicht genügt es, sich ihrer sicher zu sein.

Vielleicht vermittelt sich die Zuneigung dann auch so – ganz selbstverständlich.

Dann fragt möglicherweise niemand nach dem WARUM.

Weil...  weil es so ist. Weil ICH LIEBE DICH keine Erklärung braucht.

 

 

 

     


THEATER WESTLICHES WEINVIERTEL


WARTE, BIS ES DUNKEL IST

von

Frederick Knott 




 


Premiere: Samstag, 24. Oktober 2015

um 20.00 Uhr

weitere Vorstellungen: 30., 31., Oktober
6., 7., 8., 14., 15., 27., 28. und 29. November

   Mike  - Thomas BAUER

Carlino - Franz HALLER

Harry -  C. C. WEINBERGER

Susy - Andrea NITSCHE

Sam  - Clemens OPPOLZER

Gloria - Anna-Louise LUCA

Kommissar - Franz FENT



 


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Eine Produktion im Rahmen des Festivals der Bezirke


 Johann NESTROY 

FRÜHERE VERHÄLTNISSE

 mit: Maria Staribacher - Pepi Amsel

Andrea Nitsche - Josefine

 Franz Haller - Scheitermann

Andreas Kosek - Muffl 

Akkordeon - Edi Kadlec

Premiere: Samstag, 19. September 2015

um 20.00 Uhr

Weitere Vorstellungen: 25., 26., 27. September
3., 4., 9., 10., 11., 16. und 17. Oktober


 


DER VORNAME 

von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière 

Premiere: 18. April 2015

Vorstelllungen: Fr 24., Sa 25. April

Sa 2., So 3., Fr 8., Sa 9., Sa 16., So 17., Fr 29., Sa 30. Mai 2015

Beginn Fr & Sa 20.00 Uhr / So 18.00

Besetzung

Elisabeth Garaud-Larchet  Elisabeth GETTINGER

Pierre Garaud              Günther PFEIFER

Claude Gatignol         Bernhard HORN

Vincent Larchet         Thomas BAUER

Anna Caravati               Andrea NITSCHE 


im Theater Westliches Weinviertel



 


NACHT, MUTTER

von Marsha Norman

21. Februar bis 28. März 2015

im Theater Westliches Weinviertel

mit Andrea Nitsche, Franziska Wohlmann



NO WAY TO TREAT A LADY

So behandelt man keine Dame

Musicalkomödie von Douglas J Cohen

30. Jänner bis 1. März 2015

in der KulturSzene Kottingbrunn

mit Tini Kainrath, Nicole Rest-Lankmayer, Christian Graf, Bernhard Viktorin